
Rückblick
Am 8. September 2026 fand im Historischen Kesselhaus des ukb der Wirtschaftstag 2026 der Metropolregion Ost statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung kamen zusammen, um sich über die veränderten Erwartungen der Generation Z, den Wandel der Arbeitswelt sowie die daraus entstehenden Herausforderungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung auszutauschen.
Zuversicht für morgen
Nach der Begrüßung durch Nadja Zivkovic, Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, und Danny Jenssen, Beigeordneter, Kämmerer und Fachbereichsleiter I im Landkreis Märkisch-Oderland, eröffnete Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt (PFH Private Hochschule Göttingen) mit ihrer Keynote „Wer übernimmt morgen Verantwortung und gestaltet Unternehmen? Generation Z, Wandel der Arbeitswelt und die Fachkräftesicherung in der Metropolregion Ost“. Mit dem Karl Popper zugeschriebenen Zitat „Es gibt keine vernünftige Alternative zum Optimismus“ brachte sie das Motto des Tages auf den Punkt und ordnete ein, was der Generationenwechsel für Unternehmen in der Region konkret bedeutet.
Gemeinsam weitergedacht
Im anschließenden Gespräch „Nachwuchs gewinnen, Zukunft gestalten – Unternehmen im Fokus“ vertieften Susanne Dünkel (IB Berlin-Brandenburg gGmbH), Sabine Nowagk (LAN-COM-East GmbH) und Alexander Möller (Schlaufuchs Berlin e. V.) gemeinsam mit Prof. Dr. Mörstedt die zentralen Impulse der Keynote und diskutierten mit dem Publikum, wie Unternehmen für die Generation Z attraktiv bleiben und Fachkräfte langfristig binden können. Deutlich wurde: Positives Generationenmanagement und gegenseitiges Verständnis für unterschiedliche Erfahrungen bauen Brücken und machen Ausbildung heute stark.
Praxisimpuls: jobadoo.de
Einen praxisnahen Impuls lieferte Andreas Jonas (Geschäftsführer der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland mbH) mit der Vorstellung des Projekts jobadoo.de. Die Plattform ermöglicht es Angestellten, neben ihrem Hauptjob regelmäßig in sogenannte Kontrast-Jobs einzusteigen, etwa im Handwerk, in der Landwirtschaft oder der Pflege, und zeigt so, wie digitale Vermittlungsplattformen neue, flexible Arbeitsmodelle in der Praxis ermöglichen.
Hier ist die Präsentation zum Nachlesen.
Vielen Dank!
Wir bedanken uns bei allen Gästen, Bewerberinnen und Bewerbern sowie Preisträgerinnen und Preisträgern des Ausbildungspreises für den Austausch, ihre Mitwirkung und einen inspirierenden Abend. Unser Dank gilt außerdem allen Partnerinnen und Partnern der Metropolregion Ost. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit für eine wirtschaftlich starke und gut vernetzte Region und auf den Ausbildungspreis 2027.












Fotos: © Cornelia Jeske