Du wirst was! – Kampagne wirbt für Ausbildungen in der Metropolregion Ost

Wussten Sie, dass in der Metropolregion Ost unter anderem handwerklich versierte Hilfesteller, konstruktive Verbindestifter, kompetente Kümmerer, sowie Karriereristen im Untergrund ausgebildet werden? Vom Anlagenmechaniker bis zur Zahntechnikerin – hier wird so einiges an Ausbildungs- und Entwicklungschancen geboten. Viele sind sich der attraktiven Arbeitgeber und Möglichkeiten in direkter Nachbarschaft jedoch gar nicht bewusst. Genau das möchte das Regionalmanagement ändern und mit der neuen Plakatkampagne auf die Ausbildungsmöglichkeiten und -berufe aufmerksam machen.

Das Regionalmanagement für die Metropolregion Ost, ein durch Bundes- und Landesmittel gefördertes Projekt (GRW-Mittel) der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf, wirbt mit dem Slogan „Du wirst was“ für Ausbildungsberufe und präsentiert regionale Unternehmen sowie deren Auszubildende. Die Plakate sollen neugierig machen – welche Berufe gibt es, welche Aufgaben beinhalten sie? Jedes Plakat wirbt in unterschiedlichen Farben mit einem Auszubildenden in typischer Arbeitskleidung, einer Berufsumschreibung sowie der Berufsbezeichnung.

Nadja Zivkovic, Bezirksstadträtin für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen von Marzahn-Hellersdorf sieht in der Kampagne eine Möglichkeit, die Nachwuchskräfte von morgen nicht nur für Berufe sondern gleich für die ansässigen Firmen zu interessieren, denn: „Wer kann besser für ein Unternehmen werben als ein glücklicher Auszubildender oder zufriedene MitarbeiterInnen?“, so Nadja Zivkovic. „In unserer Region gibt es zahlreiche attraktive Arbeitgeber, die großes Interesse haben, Nachwuchs erfolgreich auszubilden und auch zu übernehmen. Der Wunscharbeitgeber wartet vielleicht in direkter Nachbarschaft. Allein am Zukunftsort Cleantech Marzahn sind über 800 Unternehmen angesiedelt.“

Auch Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes Märkisch-Oderland, ist davon überzeugt, dass die Auszubildenden am authentischsten für ihre Berufe und Ausbildungsbetriebe werben können. „Wir wollen die Menschen darauf aufmerksam machen, was für spannende Ausbildungsberufe und -betriebe in unserer Region zu finden sind. Gleichzeitig möchten wir im Rahmen der Kampagne auch die Verbundenheit zur Region fördern“, so Schinkel.

Die Kampagne läuft parallel zur Azubikampagne des Standortmarketings Marzahn-Hellersdorf, ein Projekt der Wirtschaftsförderung des Bezirkes, welches ebenfalls aus Bundes- und Landesmitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe (GRW) „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert wird.

Zunächst werden vom 21. bis zum 31. Mai vier Auszubildende und ihre Betriebe aus der Metropolregion Ost an 20 Standorten auf Großplakaten sowie sechs Marzahn-Hellersdorfer an 50 Standorten präsentiert. Kombiniert wird die Kampagne auch mit Beiträgen auf Social-Media-Kanälen. Hierbei werden das Regionalmanagement und das Standortmarketing durch das Team von Smartzahn-Cleversdorf, ein weiteres durch die Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf initiiertes Projekt, unterstützt.

career compass wird digital!

Aufgrund des anhaltenden Pandemiegeschehens und entsprechender Beschlüsse und Verordnungen sowie Prognosen für die kommenden Wochen ist die sichere Planung und Durchführung der Ausbildungs- und Studienmesse career compass am 18. und 19. Juni 2021 in der Giebelseehalle leider unmöglich geworden. Das Regionalmanagement hat sich daher mit seinen Partnern, dem Landkreis Märkisch-Oderland, der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf und den Umlandkommunen aus Märkisch-Oderland, Barnim und Oder-Spree, dazu entschieden, die Planung für 2021 nicht fortzuführen. Die Messe wird jedoch nicht ersatzlos ausfallen, sondern durch ein digitales Angebot ersetzt.

Am Donnerstag, den 17. Juni 2021, von 09.00 bis 17.00 Uhr, haben Schüler*innen, Lehrer*innen und interessierte Eltern die Möglichkeit, am virtuellen Event teilzunehmen.

Hierzu werden auf einer virtuellen Eventplattform Vorträge und Workshops live gestreamt und Fragerunden, Livechats sowie Online-Beratungs- und Bewerbungsgespräche angeboten. Zusätzlich können zahlreiche Informationen wie Ausbildungsprogramme, Broschüren, Videos und vieles mehr rund um Ausbildung und Studium in der Region abgerufen und heruntergeladen werden.

Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes Märkisch-Oderland, appelliert an Schulen und Eltern, das digitale Angebot zu nutzen. „Auch in jetzigen Zeiten müssen wir unsere Schüler*innen bei der Karriereorientierung unterstützen und Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Angebote vorzustellen.“ Viele Firmen bieten interessante Vorträge, Workshops und Einblicke in Berufsbilder an und stehen für Fragen live zur Verfügung. Teilnehmer*innen würden somit die Möglichkeit erhalten, trotz Pandemiesituation zahlreiche interessante Arbeitgeber der Region kennenzulernen und ihre Fragen an Personaler zu richten sowie Beratungsgespräche wahrzunehmen.

Auch Nadja Zivkovic, Bezirksstadträtin für Wirtschaft in Marzahn-Hellersdorf, weist darauf hin, dass es auch in den jetzigen Zeiten wichtig sei, die frühzeitige Berufsorientierung nicht aus den Augen zu verlieren. „In unserer Region gibt es zahlreiche attraktive Arbeitgeber, die nach wie vor großes Interesse haben, Nachwuchs erfolgreich auszubilden. Vom Altenpfleger, Bäcker, über ITler bis zum Polizisten – die Entwicklungsmöglichkeiten in der Metropolregion sind groß! Allein am Zukunftsort CleanTech Marzahn gibt es mehr als 800 Unternehmen.“

Das Regionalmanagement für die Metropolregion Ost, ein durch Bundes- und Landesmittel gefördertes Projekt (GRW-Mittel) der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf, veranstaltet seit 2018 jährlich die Ausbildungs- und Studienmesse career compass in der Giebelseehalle in Petershagen/Eggersdorf. Seit 2016 engagiert sich das Netzwerk für die Stärkung und Vernetzung der Wirtschaft und hat u.a. zahlreiche Initiativen zur Arbeits- und Fachkräftesicherung initiiert.

Career Compass 2021 – Aussteller stehen fest

Am 18. und 19. Juni 2021 ist die Giebelseehalle, diesmal unter strengen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen, wieder die Adresse für alle karrierewilligen und interessierten Jugendlichen aus der Region.

Bereits zum dritten Mal präsentieren sich Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und Weiterbildungsträger in der Giebelseehalle in Petershagen/Eggersdorf. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem die S4G School for Games GmbH, das Unfallkrankenhaus Berlin, ots Schadock GmbH, Berliner Feuerwehr, Polizei, BUG Verkehrsbau SE, Harry Brot GmbH, Zoll, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie die Alice-Salomon-Hochschule und viele weitere interessante Aussteller. Auch die am Projekt beteiligten Kommunen stellen sich wieder als Arbeitgeber und Ausbilder vor. Ebenfalls mit dabei sind die Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und Jugendberufsagentur.

Auf der Messe können Besucher nicht nur unkompliziert Kontakte zu Unternehmern, Personalern und Hochschulberatern knüpfen, sondern auch ein breites Angebot an Services in Anspruch nehmen. So werden an zahlreichen Ständen Bewerbungsmappen-Checks angeboten. Diverse Vorträge informieren u.a. über das duale Studium und einzelne Berufsbilder.

Die detaillierte Ausstellerliste sowie weitere Informationen zur Messe finden Interessierte auf www.career-compass.de.

Webinarreihe „Recruiting 4.0“ gestartet

Aufgrund der aktuellen Situation sucht auch das Regionalmanagement nach neuen Wegen, um mit Unternehmen in Kontakt zu bleiben und sie weiterhin zu unterstützen. Da derzeitig leider keine Präsenzveranstaltungen möglich sind, startete das Regionalmanagement in Anlehnung an seine Unternehmerfrühstücke der „Fachkräftereihe“ seine erste Webinarreihe zum Thema Recruiting 4.0.

Den Auftakt bildete am 28. Januar das Webinar „Strategien für ein erfolgreiches digitales Fachkräfte-Recruiting“ mit dem Fachreferenten Stefan Rutz, von der KSK Media. In diesem Webinar erfuhren Unternehmer*innen und Personaler*innen wie optimierte Karriereseiten und die richtige Platzierung bei Google for Jobs & Co. den Erfolg im Recruiting stärken können. Zusätzlich erhielten Sie mittels Best-Practice-Beispielen Anleitungen und Checklisten zur sofortigen Umsetzung.

Die Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit und richteten zahlreiche Fragen an den Referenten.

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung, lud das Regionalmanagement am 25. Februar zum zweiten Online-Event „Social Recruiting – mit sozialen Medien zum Wunschkandidaten“ ein.

In diesem Webinar erfuhren die mehr als 50 Teilnehmer*innen unter anderem, wie Sie Ihre gewünschte Zielgruppe finden, welche Kanäle Sie hierzu wählen und auf welche Art und Weise diese bespielt werden können. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer*innen praktische Umgangs- sowie Analysetipps für Facebook & Co. Anhand vieler Best-Practice-Beispiele und Checklisten wurden die Möglichkeiten veranschaulicht.

Folie der KSK Media, Webinar Social Recruiting

Die Unternehmer*innen und Personaler*innen beteiligten sich aktiv am Webinar; sie gingen auf viele Fragen der Referentin Mona Lehmann, KSK Media, ein, berichteten von eigenen Erfahrungen und nutzen die Gelegenheit, Fragen an die Referentin zu richten.

Tesla ist nur der Anfang?! Unternehmen diskutieren über Chancen und Herausforderungen der Tesla-Ansiedlung in Grünheide

Das Regionalmanagement der Metropolregion Ost Berlin-Brandenburg hatte Unternehmer*innen der Region am 24. Februar zum Online-Austausch mit Vertretern der Industrie- und Handelskammern Berlin und Ostbrandenburg sowie der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) und Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) eingeladen.

Rund 70 Interessierte tauschten sich live mit den Experten aus und richteten ihre Fragen an das Podium, welches live aus Hoppegarten zugeschaltet war. 

So klärten die Experten zunächst über einige Zahlen auf: „Die Bewerbungen verteilen sich über ganz Deutschland und Europa. Gut 60 Prozent kommen aus der Region Berlin-Brandenburg, aber eben auch sehr viele aus dem Rest der Republik und dem Ausland. Das Verhältnis zwischen den Bewerbern aus Berlin und Brandenburg liegt in etwa bei 70 zu 30 zugunsten Berlins“, so Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Frankfurt (Oder).

Zudem stellten die Experten auch klar, dass man die Ansiedlung mit einer gewissen Gelassenheit nehmen sollte und die positiven Effekte beachtet. Selbstverständlich seien einige Branchen besorgt, dass Tesla ihre Arbeitskräfte abwerben könnte, aber das Gehalt allein sei nicht der entscheidende Faktor, so Jörg Nolte von der IHK Berlin. Unternehmen hätten viele Möglichkeiten, sich vor dem Abwerben zu schützen. Ein Mitarbeiter, der glücklich ist, überlege sich genau, ob der Wechsel zu Tesla Sinn mache. Entscheidend sei auch das Arbeitsklima, die eigenen Karriereperspektiven sowie die Kommunikation und der Führungsstil der Vorgesetzten. „Hier haben kleinere Firmen oft Vorteile, da der direkte Bezug zum Chef eher gegeben und das Miteinander oft familiärer ist.“ Zudem müssten auch Aspekte wie die Work-Life-Balance und Arbeitszeiten in Betracht gezogen werden; für viele sei der Schichtbetrieb von Tesla schlicht unattraktiv.

Auch Jochem Freyer, sieht der Tesla-Ansiedlung mit einer gewissen Gelassenheit und Euphorie entgegen. Die Arbeitsagentur unterstützt Tesla bereits bei der Rekrutierung, ein bundesländerübergreifendes Team ist in der Teslastraße mit ansässig und berät.

Die Experten sehen in der Ansiedlung vor allem eins: eine große Chance. Sie alle sind sich sicher, dass mit dieser Ansiedlung ein großer Imagegewinn für die Region verbunden ist. Zudem würde Tesla in einigen Bereichen überdurchschnittliche Löhne zahlen was wiederum die Kaufkraft stärke und somit die gesamte Region. Statistisch gesehen bringe zudem jeder Arbeitsplatz in der Industrie rund 1,5 weitere Stellen mit sich. Frank Ecker, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Frankfurt (Oder), ergänzt hierzu, dass durch den Zuzug von neuen Arbeitskräften auch das Handwerk profitieren wird: „Es werden Einfamilienhäuser, Anlagen und Büros errichtet werden. Dazu wird das Handwerk benötigt.“

Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg, sieht hierbei aber auch die Herausforderungen für die Kommunen – Tesla legt ein enormes Tempo vor, die Kommunen müssen hier bei der Schaffung der notwendigen Infrastruktur versuchen mitzuhalten. Aus unternehmerischer Sicht beschäftigt ihn jedoch vor allem die Frage, wie freiwerdende Stellen wieder nachbesetzt werden können. Auch Frank Ecker beschäftigt diese Frage; er weist auf die Wichtigkeit hin, dass kleine und mittelständische Unternehmen im Wettbewerb bleiben und weiterhin ausbilden müssen. Zudem müsse man die Berufsorientierung an Schulen im Blick behalten. „Schüler*innen müssen frühzeitig informiert und für Berufe begeistert werden“, so Ecker.

Jörg Nolte ist sich sicher: „Wenn wir es gut machen, dann war Tesla nur der Anfang“ und wünscht sich, dass die beiden Bundesländer zukünftig noch enger zusammenarbeiten, um die Chancen und Synergien optimal zu nutzen. „Ein besseres Aushängeschild für die weitere Vermarktung der Region gibt es nicht.“

Am Ende waren sich alle einig: Es bleibt spannend in unserer Region!

Ein Blick hinter die Kulissen – Schülertour des Regionalmanagements

Seit vier Jahren organisiert das Regionalmanagement Schülertouren zu ausgewählten Unternehmen der Region. Ziel ist es, Schüler*innen und Unternehmer*innen näher zueinander zu bringen und über Karriereperspektiven in der Region zu informieren.

Durch Kurzvorstellungen und Werksführungen werden den Schülern auf besonders spannende Art und Weise die Berufe nähergebracht. Natürlich stehen Personaler und Auszubildende auch Rede und Antwort und erläutern u.a. wie sie zum Unternehmen gefunden haben.

Wir freuen uns, dass auch in diesem außergewöhnlichen Jahr und unter besonderen Bedingungen drei Unternehmen ihre Türen für Schüler*innen des Oberstufenzentrums Märkisch-Oderland öffnen und über ihre Ausbildungsangebote informieren.

Die Tour führt uns zum Wasserverband Strausberg-Erkner, der Sparkasse Märkisch-Oderland und zur Schneider & Partner Computervernetzung GmbH in Ahrensfelde.

Dank der Schülertouren konnte bereits ein intensiverer Austausch zwischen Unternehmen und Schülern gefördert und zahlreiche Praktika besetzt werden.

Wir freuen uns auf eine interessante Tour und bedanken uns bereits vorab bei unseren Partnern.

Interessengemeinschaft Ostbahn gegründet

Am 29. September 2020 gründete sich in der Seelower Stadtverwaltung die Interessen-Gemeinschaft der Ostbahn neu. Zwölf Kommunen entlang der Regionalbahnlinie 26, darunter u.a. Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten, Marzahn-Hellersdorf, Neuenhagen bei Berlin, Petershagen/Eggersdorf und Strausberg, gehören zu dem neuen Verein, der insgesamt 19 Gründungsmitglieder zählt.

Die Interessengemeinschaft, die u.a. durch den Landkreis Märkisch-Oderland und die Industrie- und Handelskammern Berlin und Ostbrandenburg unterstützt wird, setzt sich für den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Schienenverbindung zwischen Berlin und Küstrin-Kietz (Märkisch-Oderland) ein.

Auf der polnischen Seite sind Elektrifizierung und zweigleisiger Ausbau bereits geplant; 2023 sollen die Bauarbeiten beginnen. Durch den Ausbau soll u.a. eine schnelle Anbindung der Region an den Flughafen BER gewährleistet werden.

Politik & Wirtschaft – 3. Unternehmerfrühstück mit Bürgermeister T. Krieger

Das Regionalmanagement lud am 23.09.20 gemeinsam mit dem Bürgermeister Thomas Krieger zum 3. Unternehmerfrühstück in Fredersdorf-Vogelsdorf ein.

Die Wiedersehensfreude unter den 30 Unternehmern war nach den vergangenen turbulenten Monaten spürbar groß – Thema Nr. 1, die Tesla-Ansiedlung in Grünheide.

Herr Krieger informierte über den am Abend zuvor beschlossenen Erschließungsvertrag des Wasserverbandes Strausberg-Erkner für das Tesla-Gelände und schärfte dabei das Bewusstsein für die Endlichkeit der Trinkwasserreserven in Brandenburg. 

Anschließend berichtete er über aktuelle Vorhaben der Gemeinde und verschaffte den Anwesenden u.a. einen Einblick in Planungen und Weiterentwicklungen der verschiedenen Gewerbegebiete.

Die aus diversen Branchen vertretenen Unternehmer*innen traten rasch in einen regen Austausch und richteten ihre Fragen an den Bürgermeister. Hierbei ging es u.a. um die Verfügbarkeit von Kitaplätzen, den Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie die Auswirkungen der Tesla Ansiedlung.

Herr Wiedmann (Vergabestelle Fredersdorf-Vogelsdorf) sprach zu den Abläufen der Vergabeverfahren und verriet zeitsparende Tricks für die Angebotserstellung.

Das Regionalmanagement nutzte das Frühstück, um seine Projektvorhaben für das Jahr 2021 zu präsentieren. Im Mittelpunkt standen hierbei die zahlreichen Initiativen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung in der Region. Die beliebte Ausbildungs- und Studienmesse career compass findet im nächsten Jahr am 12. und 13. März 2021 statt. Unternehmer können sich bis zum 4. Dezember 2020 als Messeausteller anmelden.

Maria Halw von der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB) präsentierte die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten im Bereich der Innovation. Zusätzlich informierte sie über die neuen Angebote bei der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland und stellte dabei den International Talent Service der Wirtschaftsförderung vor.

Clevere Angebote für Schüler*innen und Unternehmen

Im Dezember 2019 feierte das Projekt „Smartzahn-Cleversdorf“, das durch die Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf, den Verein Schlaufuchs e.V. und den Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e.V. betreut wird, seinen Auftakt. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, den Schüler*innen Marzahn-Hellersdorfs den Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern sowie Schule und lokale Wirtschaft enger zusammenzubringen.

Von nun an finden interessierte Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen zahlreiche Informationen auf der Website www.smartzahn-cleversdorf.de. So werden hier u.a. Stellenangebote, Praktika und Ferienjobs durch Firmen veröffentlicht, Veranstaltungstermine kommuniziert und diverse Tipps und Unterlagen rund um Praktika, Ausbildung und Bewerbung zur Verfügung gestellt.

Unternehmen aus der Region können das verknüpfte Portal nutzen, um Praktika und Stellenangebote zu veröffentlich oder auch Unternehmensbesuche für Schüler*innen anzubieten.

6. Unternehmerfrühstück – Resilienztraining

Mit der Frage „Wie fühlen Sie sich gerade?“ begann am 20. August 2020 das sechste Unternehmerfrühstück der „Fachkräftereihe“ des Regionalmanagements in den Gärten der Welt.

Unter dem Titel „Resilienz – Das geeignete Mittel zur Mitarbeiterbindung?“ erläuterte Kerstin Hamann von der Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement was genau sich hinter dem Begriff Resilienz verbirgt und inwiefern Führungskräfte Ihre Mitarbeiter*innen resilienter machen, unterstützen und fördern sowie Überforderung erkennen können.

Eine wichtige Erkenntnis ist dabei, dass Stress sowohl positiv als auch negativ wirken kann, er sich jedoch fast nie komplett vermeiden lässt. Umso wichtiger sei es, deshalb achtsam zu sein. Achtsam mit sich selbst, aber auch bei anderen.  Sowohl Über- als auch Unterforderung können die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter negativ beeinflussen. Eine gesunde Portion Anspannung, Motivation und Fokussierung sowie Eustress (positiver Stress) sorgen für eine hohe Leistungsfähigkeit. Dieser Punkt sollte nie überschritten werden.

Damit dies gelingt sollen die sieben Säulen der Resilienz beachtet werden: Akzeptanz, Verantwortungsbewusstsein, Opferrolle verlassen, Lösungsorientierung, Optimismus, Netzwerkorientierung und Zielorientierung. So sei es beispielsweise wichtig um Hilfe zu bitten (Netzwerkorientierung) und bei Problemen selbst nach Lösungswegen zu suchen und diese auch anzubieten. Eine klare Kommunikation ist daher ebenfalls von großer Bedeutung.

Die Unternehmer*innen nutzten die Gelegenheit, Ihre Erfahrungen auszutauschen und Fragen an Frau Hamann zu richten.

Das nächste Frühstück findet voraussichtlich im November 2020 statt.