Politik trifft Wirtschaft – 2. Unternehmerfrühstück mit Bürgermeister T. Krieger

Das Regionalmanagement für die Metropolregion Ost Berlin-Brandenburg ist ein durch Bundes- und Landesmittel gefördertes Projekt (GRW-Mittel) der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf gemeinsam mit den Umlandgemeinden aus den Kreisen Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree und organisiert seit 2017 Unternehmerfrühstücke der Reihe „Bürgermeister trifft…“. Hier werden die Akteure aus Wirtschaft und Verwaltung zusammengebracht, um sich in ungezwungener Atmosphäre über Vorhaben zu informieren und auszutauschen.  Am 18. September fand nun bereits das zweite Unternehmerfrühstück dieser Reihe in Fredersdorf-Vogelsdorf statt.

Bei einem schmackhaften Frühstück sprach Bürgermeister Thomas Krieger über die Entwicklung seiner Gemeinde und stellte Vorhaben der Verwaltung vor. Der Fokus liegt hierbei ganz klar auf der Infrastruktur – und meint dabei sowohl die Verkehrsinfrastruktur, als auch die soziale aber auch digitale Infrastruktur. So plant man zahlreiche Straßen auszubauen, Gewerbegebiete zu erschließen und (weiter) zu entwickeln, den ÖPNV zielführend in Zusammenarbeit mit dem Kreis zu gestalten und auch Schulen und Kitas neu zu bauen. Dass auch die digitale Infrastruktur wichtig ist, wurde bei den Fragen an den Bürgermeister deutlich – der geplante Breitbandausbau des Landkreises soll zeitnah starten, doch zahlreiche Unternehmen benötigen schon jetzt eine bessere Internetverbindung.  So wurde das Frühstück auch gleich genutzt, um sich direkt im Anschluss nochmals mit den betroffenen Unternehmern zusammenzusetzen, ihre Handlungsbedarfe und Probleme aufzunehmen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Das Regionalmanagement nutzte das Frühstück, um seine Projektvorhaben für die Zukunft zu präsentieren. Ganz besonders in den Fokus rückten hierbei die zahlreichen Initiativen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung in der Region. So kann man sich bei Bus to Business Touren Schulklassen präsentieren und für Berufe und Ausbildungsprogramme werben, bei Masterfrühstücken an der Technischen Hochschule Wildau mit Studierenden in Kontakt treten sowie an der regionalen Karrieremesse career compass teilnehmen und sich hierbei über 2.000 Besuchern präsentieren. Darüber hinaus lädt das Regionalmanagement die Unternehmer*innen dazu ein, die zahlreichen Netzwerkveranstaltungen wie z.B. Unternehmerabende und Unternehmertalks zum Austausch mit weiteren Unternehmen und regionalen Akteuren zu nutzen und sich mit Projektideen, Vorhaben, Fragen und Problemen auch an das Regionalmanagement zu wenden.

Zu Gast waren Christoph Ziemer und Maria Halw von der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB). Frau Halw stellte die Beratungsangebote der WFBB zum Thema Fachkräftegewinnung und -sicherung vor und bot an, Unternehmer*innen gern in persönlichen Gesprächen kennenzulernen und zu beraten. Christoph Ziemer, Leiter des Regionalcenters Ost-Brandenburg, sprach über Fördermöglichkeiten rund um die Digitalisierung in und von Unternehmen.

Im Anschluss an die Kurzpräsentationen richteten die Unternehmer*innen ihre Fragen an den Bürgermeister und nutzten die Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit weiteren Akteuren auszutauschen.

Im Oktober findet bereits das nächste Frühstück der Reihe „Bürgermeister trifft…“ statt. Dann laden der Bürgermeister von Altlandsberg, Arno Jaeschke, und das Regionalmanagement die Unternehmer*innen der Stadt zum Austausch in das Schlossgut ein.

Für Rückfragen und weitergehende Informationen steht Ihnen das Regionalmanagement telefonisch unter der 030 9439 0808 und per E-Mail an post@regionalmanagement.eu sehr gern zur Verfügung.

 

Master von heute – Mitarbeiter von morgen!?

Die Master von heute sind die Mitarbeiter von morgen!? Wenn es nach dem Regionalmanagement geht, könnte das durchaus der Fall sein. Bereits zum dritten Mal veranstaltet es gemeinsam mit der TH Wildau das Masterfrühstück. Unternehmen der Metropolregion stellen hierbei den Studierenden ihre Firmen, Arbeitsfelder und mögliche Fragen bzw. Arbeitsthemen vor, die Studierende im Rahmen ihrer Masterarbeit bei ihnen untersuchen und bearbeiten können.

Dank des Frühstücks lernen Studierende Unternehmen aus der Region sowie Karriereperspektiven kennen und kommen mit möglichen Arbeitgebern ins Gespräch. Bei bisherigen Masterfrühstücken konnten einige Unternehmen, wie die Immanuel Klinik Rüdersdorf und die Rhenus Delivery GmbH, bereits Studierende für sich begeistern und so neue Werkstudenten und Mitarbeiter gewinnen.

Am 21. November geht das Format nun in die dritte Runde. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 16. Oktober beim Regionalmanagement per E-Mail an post@regionalmanagement.eu wenden.

Die Region hat viel zu bieten – 2. Standortkampagne der Metropolregion Ost

Die Metropolregion Ost Berlin-Brandenburg hat viel zu bieten – sie verfügt über exzellente Verkehrsanbindungen, vielseitige Naherholungsgebiete, zahlreiche Wohn- und Gewerbestandorte sowie diverse innovative Unternehmen.

Laut Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes von Märkisch-Oderland, gilt es, die Stärken der Region noch bekannter zu machen und den attraktiven Wirtschaftsstandort zu vermarkten. „Vielen ist nicht bewusst was für innovative Unternehmen sich bei uns angesiedelt haben – so findet man Firmen, die sich der Automatisierungstechnik verschrieben haben genauso wie Produzenten von Sportflugzeugen, führende Hersteller von intelligenten Verpackungslösungen, Entwickler von Flugzeugteilen sowie Produzenten von intelligenten Insulinpens, ergonomischen Babylöffeln oder auch Elektrobatterien für Lkw“, so Schinkel.

Mit Hilfe der zweiten Standortkampagne „Made in Metropolregion Ost“ des Regionalmanagements, ein durch Bundes- und Landesmittel gefördertes Projekt (GRW-Mittel) der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf, wird auf die Branchen und Unternehmen der Region aufmerksam gemacht. So soll das „Wir-Gefühl“ gestärkt und der gemeinsame Wirtschaftsstandort vermarktet werden. Die Kampagne setzt hierzu auf eine moderne Kommunikation – so wird vom 30. August bis 09. September mit auffällig bunten Plakaten mit Produktbildern und dazu passenden Verben (z.B. APUS – fliegt!) unter dem Slogan „Made in Metropolregion Ost“ für die Wirtschaftsregion und ihre Unternehmen geworben.

Nadja Zivkovic, Bezirksstadträtin für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen von Marzahn-Hellersdorf sieht in der Kampagne auch die Möglichkeit, die Verbundenheit der Menschen zur Region zu fördern und die Fachkräfte von morgen für die hier ansässigen Unternehmen zu begeistern. „Viele werden durch die Kampagne neue Firmen kennenlernen und dabei vielleicht feststellen, dass in direkter Nachbarschaft ein spannender Beruf auf sie wartet.“

Die Kampagne läuft parallel zur zweiten Standortkampagne „Made in Marzahn-Hellersdorf“ des Berliner Bezirkes Marzahn-Hellersdorf, die im Rahmen des neuen, am 1. Januar 2019 begonnenen, von der Wirtschaftsförderung des Bezirks initiierten Standortmarketingprojektes Marzahn-Hellersdorf, welches ebenfalls aus Bundes- und Landesmitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe (GRW) „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert wird.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Regionalmanagement der Metropolregion Ost per E-mail an post@regionalmanagement.eu gern zur Verfügung.

Made in Metropolregion Ost – Standortkampagne für die Region

Intelligente Insulinpens, ergonomische Babylöffel, Elektrobatterien für Lkw, stylische Fahrräder und E-Bikes, kreative und preisprämierte Verpackungslösungen – zahlreiche Produkte werden in der Metropolregion Ost hergestellt. Einige dieser Produkte waren im Rahmen der ersten Standortkampagne des Regionalmanagements in der Region auf Großplakaten zu sehen.

Das Regionalmanagement für die Metropolregion Ost, ein durch Bundes- und Landesmittel gefördertes Projekt (GRW-Mittel) der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf, wirbt mit dem Slogan „Made in Metropolregion Ost“ für den attraktiven Wirtschaftsstandort und präsentiert regionale Unternehmen und deren Produkte. Jedes Plakat wirbt in unterschiedlichen Farben mit einem auffälligen Produktbild und einem passenden Verb (z.B. „Bewegt!“) sowie dem herstellenden Unternehmen.

Die Kampagne stellt die Innovation, das Ideenreichtum und die Kreativität der in der Region ansässigen Firmen in den Mittelpunkt. Die Plakate sollen neugierig machen – vielen ist die Bandbreite an Produkten und innovativen Unternehmen, u.a. auch Global Player, die in der Region ansässig sind, nicht bewusst. Mit der Kampagne soll das Bewusstsein für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes sowie das „Wir-Gefühl“ der Unternehmen gefördert werden.

„Wir wollen die Menschen darauf aufmerksam machen was für innovative Firmen und attraktive Arbeitgeber in unserer Region ansässig sind. Gleichzeitig möchten wir im Rahmen der Kampagne auch die Verbundenheit zur Region fördern“, so Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes Märkisch-Oderland.

Nadja Zivkovic, Bezirksstadträtin für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen von Marzahn-Hellersdorf sieht in der Kampagne zusätzlich eine Möglichkeit, auch die Nachwuchskräfte von morgen für die ansässigen Firmen zu interessieren: „Viele wissen gar nicht, dass ihr Traumberuf teilweise in direkter Nachbarschaft auf sie wartet. Wir haben in unserer Region viele interessante Firmen. Die Kampagne hilft uns, dies auch zu veranschaulichen.“

Die Kampagne lief parallel zur Standortkampagne „Made in Marzahn-Hellersdorf“ des Berliner Bezirkes Marzahn-Hellersdorf, die im Rahmen des neuen, am 1. Januar 2019 begonnenen, von der Wirtschaftsförderung des Bezirks initiierten Regionalbudgetprojektes Marzahn-Hellersdorf, welches ebenfalls aus Bundes- und Landesmitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe (GRW) „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert wird.

Im Herbst 2019 soll eine zweite Standortkampagne mit neuen Motiven folgen. Interessierte Firmen können sich direkt an das Regionalmanagement für die Metropolregion Ost wenden.

Gemeinsam zum Erfolg – 2. Wirtschaftstag der Metropolregion Ost

Das Regionalmanagement für die Metropolregion Ost hat am 28. Februar 2019 zum zweiten Wirtschaftstag in das Bürgerhaus Neuenhagen geladen, um Unternehmer und Entscheidungsträger näher zueinander zu bringen und ihnen eine Informations- und Austauschplattform anzubieten.

Mehr als 100 Gäste aus Politik, Verwaltung und Unternehmerschaft sind der Einladung gefolgt und informierten sich über die Chancen und Herausforderungen in der Region sowie Projekte und Initiativen des Landkreises Märkisch-Oderland, der IHK Ostbrandenburg und des Regionalmanagements, ein seit 2016 GRW-gefördertes Projekt der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf.

Der Bürgermeister der Gemeinde Neuenhagen, Ansgar Scharnke, eröffnete die Veranstaltung und hob die Bedeutung der hier ansässigen Firmen für die Entwicklung der Metropolregion Ost hervor. Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes Märkisch-Oderland, freute sich über das rege Interesse an dem Format, welches insbesondere dem Austausch dienen und Diskussionen anregen soll. Er ist davon überzeugt, um wichtige Themen voranzubringen, braucht es die bundesländerübergreifende Zusammenarbeit: „Gemeinsam können wir uns in Potsdam und Berlin Gehör verschaffen.“

Dieser Aussage schloss sich Nadja Zivkovic, Bezirksstadträtin für Wirtschaft des Berliner Bezirkes Marzahn-Hellersdorf, an. Sie betonte, dass zahlreiche Herausforderungen nur gemeinsam zu bewältigen seien. „Mit gemeinsamen Zielen und vereinter Kraft konstruktiv zusammenarbeiten bringt die Metropolregion Ost weiter voran.“ Die wirtschaftliche Entwicklung der Region sei bereits beachtlich. Um noch mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken und die Unternehmen mit ihren innovativen Produkten vorzustellen, startet im April die gemeinsame Standortkampagne „Made in…“ des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf und des Regionalmanagements. Erste Entwürfe wurden im Rahmen der Veranstaltung präsentiert.

Dr. Frank Büchner, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V., zeigte Chancen und Herausforderungen aus Unternehmenssicht auf. Als größte Herausforderungen für Unternehmer sieht er den Fachkräftemangel sowie eine teilweise fehlende Infrastruktur in der Region. Die Metropolregion biete aber auch viele Chancen sich zu entwickeln. So gebe es besonders viel Potenzial im Bereich der Digitalisierung, Energie- und Wärmewende. Unternehmen sollten diese Potenziale erkennen und sich in diesen Themengebieten engagieren.

Dass die Region viel Potenzial besitzt, verdeutlichte auch der Vortrag von Dr. Thomas Kühne, Leiter der Geschäftsstelle Erkner der IHK Ostbrandenburg. Die Region brauche sich nicht zu verstecken, so Kühne. Zahlreiche Flächen wurden in den letzten Jahren aktiviert, hier warten attraktive Arbeitgeber, die innovative Produkte entwickeln und produzieren. Doch auch der Herausforderungen für die Unternehmen sei man sich bei der IHK bewusst. Gemeinsam mit Partnern wie dem Landkreis Märkisch-Oderland und dem Regionalmanagement arbeite man vertrauensvoll und lösungsorientiert zusammen, um Unternehmen zu unterstützen. Kühne nannte hier zahlreiche Initiativen wie z.B. die mit dem Regionalmanagement initiierten Masterfrühstücke an der TH Wildau oder die Schülertouren, bei denen regionale Firmen besucht und Karriereperspektiven aufgezeigt werden. Auch in Fragen der Infrastrukturentwicklung arbeite man eng zusammen. So haben die IHK, der Landkreis und das Regionalmanagement im letzten Jahr die Ostbahnstudie in Auftrag gegeben. Er nutzte die Gelegenheit, auf die „Seelower Erklärung“ aufmerksam zu machen und rief die Unternehmen auf, sich der Erklärung anzuschließen, um gemeinsam Gehör in der Politik zu finden.

Daran anschließend präsentierten Benjamin Wada-Rütenik und Dr. Benjamin Otto von der Planergemeinschaft für Stadt und Raum sowie Empirica ag die Gewerbeflächenerfassung der Metropolregion Ost, die das Regionalmanagement 2018 in Auftrag gegeben hat, um einen Überblick über die vorhandenen Flächen sowie eine Grundlage für ein Standortentwicklungskonzept zu erhalten. Innerhalb von sechs Monaten wurden Daten ausgewertet, Interviews geführt, erste Karten erstellt und Exposés zur Vermarktung von Potenzialflächen erarbeitet. Perspektivisch sind in der Region noch ca. 430 ha Fläche zu entwickeln. Ein finaler Bericht wird im April 2019 erwartet.

In parallel stattfindenden Fachforen konnten sich die Teilnehmer zudem über Konzepte der strategischen Unternehmensentwicklung sowie über die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt informieren.

Beim anschließenden Netzwerkempfang nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich bei einem kleinen Imbiss mit Referenten, regionalen Akteuren und weiteren Unternehmern auszutauschen.

Wir bedanken uns bei all unseren Partnern, Referenten und Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung.

 

Unternehmen vor Ort erkunden – Schülertour des Regionalmanagements

Seit mehr als zwei Jahren organisiert das Regionalmanagement Schülertouren zu ausgewählten Unternehmen der Region. Ziel ist es, SchülerInnen und UnternehmerInnen näher zueinander zu bringen und über Karriereperspektiven in der Region zu informieren.

Auch in diesem Jahr plant das Regionalmanagement wieder Touren zu Firmen, um Schüler direkt vor Ort mit Berufsbildern und Ausbildungsmöglichkeiten vertraut zu machen.

Die erste Tour führt am 17. Juni zum Wasserverband Strausberg-Erkner und zur Harry-Brot GmbH nach Marzahn-Hellersdorf.

Durch Kurzvorstellungen und Werksführungen werden den Schülern auf besonders spannende Art und Weise die Berufe nähergebracht. Natürlich stehen Personaler und Auszubildende auch wieder Rede und Antwort und erläutern wie sie zum Unternehmen gefunden haben.

Dank der Schülertouren konnte bereits ein intensiverer Austausch zwischen Unternehmen und Schülern gefördert und zahlreiche Praktika besetzt werden. Das Interesse der Firmen ist groß – das Regionalmanagement sucht daher weitere Schulen als Kooperationspartner.

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte direkt per E-Mail an post@regionalmanagement.eu an das Regionalmanagement.

2. Wirtschaftstag – Gemeinsam zum Erfolg

Das Regionalmanagement für die Metropolregion Ost hat am 28. Februar 2019 zum zweiten Wirtschaftstag in das Bürgerhaus Neuenhagen geladen, um Unternehmer und Entscheidungsträger näher zueinander zu bringen und ihnen eine Informations- und Austauschplattform anzubieten.

Mehr als 100 Gäste aus Politik, Verwaltung und Unternehmerschaft sind der Einladung gefolgt und informierten sich über die Chancen und Herausforderungen in der Region sowie Projekte und Initiativen des Landkreises Märkisch-Oderland, der IHK Ostbrandenburg und des Regionalmanagements, ein seit 2016 GRW-gefördertes Projekt der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf.

Der Bürgermeister der Gemeinde Neuenhagen, Ansgar Scharnke, eröffnete die Veranstaltung und hob die Bedeutung der hier ansässigen Firmen für die Entwicklung der Metropolregion Ost hervor.

Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes Märkisch-Oderland, freute sich über das rege Interesse an dem Format, welches insbesondere dem Austausch dienen und Diskussionen anregen soll. Er ist davon überzeugt, um wichtige Themen voranzubringen, braucht es die bundesländerübergreifende Zusammenarbeit: „Gemeinsam können wir uns in Potsdam und Berlin Gehör verschaffen.“

Dieser Aussage schloss sich Nadja Zivkovic, Bezirksstadträtin für Wirtschaft des Berliner Bezirkes Marzahn-Hellersdorf, an. Sie betonte, dass zahlreiche Herausforderungen nur gemeinsam zu bewältigen seien. „Mit gemeinsamen Zielen und vereinter Kraft konstruktiv zusammenarbeiten bringt die Metropolregion Ost weiter voran.“ Die wirtschaftliche Entwicklung der Region sei bereits beachtlich. Um noch mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken und die Unternehmen mit ihren innovativen Produkten vorzustellen, startet im April die gemeinsame Standortkampagne „Made in…“ des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf und des Regionalmanagements. Erste Entwürfe wurden im Rahmen der Veranstaltung präsentiert.

Dr. Frank Büchner, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V., zeigte Chancen und Herausforderungen aus Unternehmenssicht auf. Als größte Herausforderungen für Unternehmer sieht er den Fachkräftemangel sowie eine teilweise fehlende Infrastruktur in der Region. Die Metropolregion biete aber auch viele Chancen sich zu entwickeln. So gebe es besonders viel Potenzial im Bereich der Digitalisierung, Energie- und Wärmewende. Unternehmen sollten diese Potenziale erkennen und sich in diesen Themengebieten engagieren.

Dass die Region viel Potenzial besitzt, verdeutlichte auch der Vortrag von Dr. Thomas Kühne, Leiter der Geschäftsstelle Erkner der IHK Ostbrandenburg. Die Region brauche sich nicht zu verstecken, so Kühne. Zahlreiche Flächen wurden in den letzten Jahren aktiviert, hier warten attraktive Arbeitgeber, die innovative Produkte entwickeln und produzieren. Doch auch der Herausforderungen für die Unternehmen sei man sich bei der IHK bewusst. Gemeinsam mit Partnern wie dem Landkreis Märkisch-Oderland und dem Regionalmanagement arbeite man vertrauensvoll und lösungsorientiert zusammen, um Unternehmen zu unterstützen. Kühne nannte hier zahlreiche Initiativen wie z.B. die mit dem Regionalmanagement initiierten Masterfrühstücke an der TH Wildau oder die Schülertouren, bei denen regionale Firmen besucht und Karriereperspektiven aufgezeigt werden. Auch in Fragen der Infrastrukturentwicklung arbeite man eng zusammen. So haben die IHK, der Landkreis und das Regionalmanagement im letzten Jahr die Ostbahnstudie in Auftrag gegeben. Er nutzte die Gelegenheit, auf die „Seelower Erklärung“ aufmerksam zu machen und rief die Unternehmen auf, sich der Erklärung anzuschließen, um gemeinsam Gehör in der Politik zu finden.

Daran anschließend präsentierten Benjamin Wada-Rütenik und Dr. Benjamin Otto von der Planergemeinschaft für Stadt und Raum sowie Empirica ag die Gewerbeflächenerfassung der Metropolregion Ost, die das Regionalmanagement 2018 in Auftrag gegeben hat, um einen Überblick über die vorhandenen Flächen sowie eine Grundlage für ein Standortentwicklungskonzept zu erhalten. Innerhalb von sechs Monaten wurden Daten ausgewertet, Interviews geführt, erste Karten erstellt und Exposés zur Vermarktung von Potenzialflächen erarbeitet.  Perspektivisch sind in der Region noch ca. 430 ha Fläche zu entwickeln. Ein finaler Bericht wird im April 2019 erwartet.

In parallel stattfindenden Fachforen konnten sich die Teilnehmer zudem über Konzepte der strategischen Unternehmensentwicklung sowie über die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt informieren.

Beim anschließenden Netzwerkempfang nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich bei einem kleinen Imbiss mit Referenten, regionalen Akteuren und weiteren Unternehmern auszutauschen.

Wir bedanken uns bei all unseren Partnern, Referenten und Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung.

 

Wege in die Zukunft – 2. Masterfrühstück an der TH Wildau

Am 15. November lud das Regionalmanagement gemeinsam mit dem Career Service der Technischen Hochschule (TH) Wildau wieder Studierende zum Masterfrühstück ein. Bei dem Format stellen Unternehmer*innen den Studierenden ihre Firma, deren Arbeitsfelder sowie mögliche Abschlussarbeitsthemen vor. Ziel ist es, Studierende und Unternehmer zusammenzubringen und einen Einstieg ins Berufsleben bzw. den Zugang zu potenziellen Mitarbeitern zu vereinfachen und dabei eventuell gleich ein Thema für die eigene Abschlussarbeit zu finden.

Bei einem schmackhaften Frühstück stellten sich die Berlin Industrial Group, Cemex Zement GmbH, Finetech GmbH & Co. KG, Immanuel Diakonie, KMV Krane GmbH, Rhenus Logistics GmbH und die Swissbit Germany AG vor.

Mit elf Unternehmen, insgesamt 300 Mitarbeitern sowie innovativen Produkten und Verfahrensweisen zählt die Berlin Industrial Group zu den „small champions“ der Region. Das Unternehmen ist bereits gut mit der Technischen Hochschule Wildau vernetzt – jedes Jahr besucht ein Studiengang die Firma und schaut sich ihre Labore und Räumlichkeiten an. Anne Balke, Leiterin des Personalmanagements, ermunterte die Studierenden, sich gerne auch initiativ zu bewerben und/oder eine Abschlussarbeit im Unternehmen zu schreiben.

Petra Scheib von der Finetech GmbH & Co. KG stellte gemeinsam mit ihrem Kollegen Gabriel Hutfilz das Unternehmen aus Marzahn-Hellersdorf vor. Beide haben damals ihre Masterarbeit im Unternehmen geschrieben und wurden im Anschluss übernommen. Praktikum, studentische Tätigkeiten, Masterarbeit im Unternehmen und auch die folgende Festanstellung sind bei Finetech möglich. Auch Initiativbewerbungen werden gern gesehen, denn „wir suchen immer engagierte Mitarbeiter“, so Herr Hutfilz.

Genau wie die Berlin Industrial Group und die Finetech GmbH & Co. KG hat auch die Swissbit Germany AG ihren Hauptsitz in Berlin Marzahn-Hellersdorf. Das Unternehmen, welches sich auf ausfallsichere Speichermedien spezialisiert hat, freut sich über Studierende, die ihre Masterarbeit im Unternehmen schreiben möchten oder sich initiativ als Mitarbeiter bewerben. Das Unternehmen, so Theresa Münnich, habe eine sehr hohe Übernahmequote von Studierenden und beschäftigt derzeitig nebenberuflich auch eine Studentin der TH Wildau.

Auch bei der CEMEX Zement GmbH können Studierende ihre Abschlussarbeit schreiben. Sie haben außerdem die Möglichkeit, als Werkstudenten dort zu arbeiten oder Praktika zu absolvieren sowie im Anschluss an ihr Studium ein Traineeship zu durchlaufen. Trainee Stefanie Riess hat selbst Verfahrenstechnik studiert und ist nun Trainee im Bereich Umwelt. Doch im Rahmen ihres Traineeships durchlief sie bereits sämtliche Stationen des Unternehmens. „Ich kann euch selbst nur sagen, dass es super ist. Ich habe aller unsere Sparten von Vertrieb über Logistik und Bauchemie kennengelernt.“

Die Immanuel Diakonie war bereits zum zweiten Mal mit dabei und hat dank des letzten Formates bereits einen Studierenden für sich gewinnen können. Auch am 15. November hatte Lydia Stübler wieder zahlreiche Themen für mögliche Abschlussarbeiten mit dabei und riet den Studierenden immer neugierig zu bleiben.

Bei der Rhenus Logistics GmbH können Studierende zu verschiedenen Themen Abschlussarbeiten schreiben. Generell freue man sich immer über Masterstudenten und auch über eigene Vorschläge. Auch Praktika und Traineeships sind möglich. Als Trainee durchläuft man insgesamt vier Stationen und kann am Ende i.d.R. sogar auswählen in welchem Bereich man tätig sein möchte. Trotz weltweit 28.000 Mitarbeitern verstehe sich Rhenus als Familienunternehmen, so Ermin Cehajic: „Wir haben einen familiären Zusammenhalt und die gleichen Werte.“

Die KMV Krane GmbH aus Neuenhagen bei Berlin nutzte das Frühstück um einem Innovationsassistenten zu finden und bietet Studierenden viel Eigeninitiative und unternehmerische Tätigkeiten an. Es sind Leute gefordert, „die Ideen haben und mitmachen“ so Geschäftsführer Wundke.

Im Anschluss an die Kurzvorstellungen der Unternehmen konnten die Studierenden ihre Fragen stellen, direkt mit den Unternehmern ins Gespräch kommen und ihre Kontaktdaten austauschen.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Firmen!

Verkehrskonferenz der Metropolregion Ost – Gemeinsam ans Ziel

Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Kommunalvertreter waren am 4. September auf der Verkehrskonferenz des Regionalmanagements für die Metropolregion Ost im Ortsteilzentrum Ahrensfelde vertreten, um sich über die neusten Pläne für den Individual- und Nahverkehr in der Region zu informieren.

Hartmut Reupke, Abteilungsleiter Verkehr der Senatsverwaltung für Verkehr, Umwelt und Klimaschutz stellte zunächst die Fortschreibung des Stadtentwicklungsplans „Mobilität und Verkehr“ vor.  Der Plan konkretisiert u.a. Handlungsziele für die Verkehrssicherheit, Umweltschutz und Modernisierung von Verkehrsinfrastruktur.

Detlef Höppe vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg stellte den Landesnahverkehrsplan Brandenburg 2018 vor und präsentierte zahlreiche Infrastrukturvorhaben, die mittels des Projektes i2030 realisiert werden. Der Hauptfokus scheint auf dem westlichen und nördlichen Teil Brandenburgs zu liegen. Die Vorhaben in der Metropolregion Ost, wie der Ausbau der sogenannten Ostbahn oder die Taktverdichtung der S5 sind nicht ausreichend berücksichtigt, da waren sich alle Konferenzteilnehmer einig.

Welche Maßnahmen für den Nahverkehr im Landkreis Märkisch-Oderland notwendig sind, stellte Rainer Schinkel, Beigeordneter und Wirtschaftsamtsleiter von Märkisch-Oderland, anschließend vor. Hierbei geht es vor allem um zeitnahe Lösungen für das Berliner Umland.

Auch Marzahn-Hellersdorf möchte sich mit der Erarbeitung einer Verkehrskonzeption für die Zukunft wappnen und Infrastrukturvorhaben realisieren. Man sei im Bezirk offen für alternative Mobilitätskonzepte, aber diese, so Martin, können nur funktionieren, wenn die Alternativen für die Nutzer wirklich attraktiv seien. Nur dann sei davon auszugehen, dass diese auch mehrheitlich genutzt werden. Hierzu gilt es Fragen zur Tarifbereichsgestaltung, Taktverdichtungen und Park+Ride-Angebote zu klären.

Sowohl Schinkel als auch Martin sehen bei der Thematik die Notwendigkeit einer  bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit. Ein Punkt, der auch in der Podiumsdiskussion mit Jörg Becker vom ADAC Berlin-Brandenburg e.V., Gerd Bredschneider von der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg sowie dem Geschäftsführer der PKS Logistik Dirk Schwabe mehrfach angebracht wurde. Sie betonten, dass eine länderübergreifende Abstimmung unabdingbar sei, auch um den Belangen der Unternehmer*innen mehr Gehör verschaffen zu können.

„Eine wachsende Stadt ist mit Bautätigkeit und damit Transportleistungen verbunden. Dazu bedarf es einer leistungsfähigen Infrastruktur. Innovative und nicht ideologische Ansätze sind gefragt. Das Umland und die Außenbezirke nehmen auch eine Transitfunktion wahr“, so Rainer Schinkel. Johannes Martin teilt die Einschätzung seines Brandenburger Kollegen. Er fügt hinzu, dass „die Konferenz den Unternehmen und Akteuren eine Informations- und Austauschplattform bieten, aber auch die bereits ergriffenen Schritte aufzeigen und die Notwendigkeit weiterer Infrastrukturmaßnahmen in der Region verdeutlichen soll.“

Es gilt die Verkehrsinfrastruktur in der Region auch zukünftig stetig weiterzuentwickeln. Ein erster Schritt hierzu wurde bereits durch den Landkreis, IHK Ostbrandenburg und Regionalmanagement initiiert – eine Studie, die die Notwendigkeit der Elektrifizierung und Taktverdichtung der hochfrequentierten Ostbahn überprüft. Erste Ergebnisse werden hierzu im Dezember 2018 erwartet.

 

3. Unternehmerfrühstück – Bürgermeister André Schaller trifft…

Mehr als 40 Gäste folgten der Einladung des Bürgermeisters und des Regionalmanagements zum ersten Rüdersdorfer Unternehmerfrühstück der Reihe „Bürgermeister trifft…“ ins Magazingebäude im Museumspark Rüdersdorf.

Bei einem schmackhaften Frühstück stellte das Regionalmanagement seine Arbeit und Projektvorhaben für die Zukunft vor. Ganz besonders in den Fokus rückten hierbei die zahlreichen Initiativen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung in der Region. So kann man sich bei Bus to Business Touren Schulklassen präsentieren und für Berufe und Ausbildungsprogramme werben, bei Masterfrühstücken an der Alice-Salomon-Hochschule und der Technischen Hochschule Wildau mit Studierenden in Kontakt treten sowie an der regionalen Karrieremesse career compass teilnehmen und sich hierbei über 2.000 Besuchern präsentieren. Darüber hinaus lädt das Regionalmanagement die Unternehmerinnen und Unternehmer dazu ein, die zahlreichen Netzwerkveranstaltungen wie z.B. Unternehmerabende und Unternehmertalks zum Austausch mit weiteren Unternehmen und regionalen Akteuren zu nutzen und sich mit Projektideen, Vorhaben, Fragen und Problemen auch an das Regionalmanagement zu wenden.

Franziska Barth, Wirtschaftsförderin der Gemeinde Rüdersdorf, präsentierte Ihre Ideen für die Gewerbemeile 2019.
Die letzte Rüdersdorfer Gewerbemeile fand am 17. Juni 2017 bereits zum 2. Mal im Gewerbegebiet Tasdorf Süd statt. Die Gemeinde Rüdersdorf hatte hierzu in Zusammenarbeit mit der IHK Ostbrandenburg, der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) und vielen regionalen Unternehmen ein buntes Programm für die Besucher zusammengestellt. Unter anderem präsentierten sich 54 Firmen, bei Colorpack, Hinze Stahl, HKL, Maschinenbau Lehmann, MAYER Kanal-management und Fels-Werke wurden Werks- und Firmenbesichtigung durchgeführt. Zusätzlich wurden zahlreiche praktische Vorführungen, ein buntes Bühnenprogramm sowie kulinarische Köstlichkeiten für die Besucher geboten.

Auch 2019 möchte die Gemeinde wieder eine Gewerbemeile durchführen. Momentan wird noch nach einem geeigneten Termin gesucht – voraussichtlich Ende Mai oder am 3. Juniwochenende sollen dann wieder Besucher für das Rüdersdorfer Gewerbe begeistert werden. Die Gemeinde informiert demnächst über den finalen Termin. Interessenten können sich bereits jetzt an Franziska Barth wenden.

Im Anschluss an die Kurzpräsentationen richteten die Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Fragen an den Bürgermeister und nutzten die Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit weiteren Akteuren auszutauschen.

Weitere Informationen zum career compass finden Sie hier.

Mehr Informationen zur Gemeinde Rüdersdorf erhalten Sie hier.

 

 Fotos: Stephen Ruebsam, Kati Kandziora